Home / Sonstiges / Zivilcourage – ein Gedanke zum Jahresende

 

Kurz vor Weihnachten und dem Jahresende einige Gedanken zum Thema Zivilcourage und Erste Hilfe.

Grundsätzlich ist uns allen bewusst, dass jederzeit etwas passieren kann. Aber wir wollen unser Leben nicht von der Angst dominieren lassen, beim Überqueren der Straße einen Schlaganfall zu bekommen, von einem Wahnsinnigen angegriffen zu werden oder auf der Treppe umzuknicken und unten bewusstlos liegen zu bleiben.

Wenn uns dann aber doch etwas passieren sollte, würde bestimmt ein anderer helfen: Erste Hilfe leisten, den Angreifer zurechtweisen, die Polizei und Rettung rufen.

Oder andersherum: Würdest du einschreiten und allenfalls erste Hilfe leisten? „Klar“, „Natürlich“, „Das ist doch selbstverständlich“… ist es das?

Haben wir verlernt, anderen zu helfen?

Ein Beitrag auf 20min.ch vom September 2018 beschreibt einen Fall, in welchem die Zivilcourage nicht bei allen gleich gross geschrieben wird. Zitat: „Ein verletzter Mann liegt blutüberströmt am Boden. Passanten machen ein Foto und gehen anschliessend weiter – statt ihm zu helfen.“ (Originalbeitrag auf 20min.ch)

Erste Hilfe und Zivilcourage

Warum ist Erste Hilfe so wichtig?

Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einem Unfall, akuter Erkrankung oder Vergiftung Leben retten können. Im Ernstfall ist es nützlicher, einen Versuch zu starten, als aus Angst und Unsicherheit tatenlos zuzusehen.

In der Schweiz braucht der Rettungsdienst plus minus 15 Minuten bis er vor Ort ist (abhängig von Verfügbarkeit und Unfallort). Die Faustregel besagt, dass die Überlebenschance eines Menschen ohne Sauerstoff pro Minute um 10% sinkt. Das bedeutet nach 10 Minuten ohne Sauerstoff ist die Überlebenschance gleich 0.

Ein sofortiges Einschreiten vor Ort durch uns Lajen ist desshalb so enorm wichtig.

Was bedeutet Erste Hilfe?

Unter dem Begriff sind nicht nur die Maßnahmen zu verstehen, die grundsätzlich in jedem Erste-Hilfe-Kurs erklärt und geübt werden, sondern auch die Betreuung des Patienten, die Absicherung der Unfallstelle und natürlich die Wahl des Notrufes.

Die Ausbildung und die Auffrischung des Erste-Hilfe-Wissens ist dabei von zentraler Bedeutung, damit die Hemmschwelle gesenkt werden kann.

Kurz gesagt: So manches Menschenleben könnte gerettet werden (Bericht auf srf.ch).

Miteinander statt gegeneinander

In einem Ernstfall sind wir alle auf Hilfe angewiesen… also helft einander und schaut nicht einfach vorbei. Netter Nebeneffekt: Gutes tun macht Glücklich!

In diesem Sinne

Wir wünschen allen schöne und vor allem unfallfreie Festtage.

HO HO HO 🎅🌲❄️

 
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